Oldschool: HTC Desire C im Test

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Oldschool: HTC Desire C im Test

Man darf sich beim Desire C nicht auf die Namensreihe verlassen. HTC bricht nämlich hier den High-End Status der Desire-Reihe und bringt mit dem C-Modell ein Smartphone zum Kampfpreis auf den Markt. Kampfpreis bedeutet in dem Fall etwas über 100 Euro und sollte selbst für knapp kalkulierte Budgets erschwinglich sein. Über Geschmäcker lässt sich sicherlich streiten, dennoch kann man festhalten, dass der Handymarkt schon schönere Modelle als das Desire C gesehen hat. Man sollte aus Äußerlichkeiten natürlichen keine Schlussfolgerung auf die tatsächliche Leistung des Gerätes ziehen. Billige-smartphones.de hat recherchiert und viele aufschlussreiche Berichte zum HTC finden können. Bevor es ans Eingemachte geht, zunächst einmal die blanken Daten:

Ausgestattet ist das Handy mit Android 4, einem 600 MhZ Prozessor, 512 MB Ram, einer 5 Megapixel Kamera und 4 GB internem Speicher. Aufrüsten lässt sich der etwas magere Speicherplatz allerdings mit einer externen microSDHC. Mit 98 g ist das Smartphone das leichteste im Feld, hat aber auch “nur” ein 3,5” Display. Das Modell erinnert von den Daten sehr an das Wildfire S, hat aber ein etwas größeres Display und eine bessere Kamera spendiert bekommen. Abgerundete Ecken machen es angenehm zu halten, das Plastik fühlt sich wohl etwas “dem Preis entsprechend” an. Dennoch ist es wertig und sollte kleinere Stürze schadlos überstehen. Man sollte vielleicht noch den “Beats Audio” Ausgang erwähnen, der für guten Sound sorgt.

Nachfolgend wird das Smartphone aufgrund von vielen unterschiedlichen Kundenrezensionen und Testberichte aus Magazinen in verschiedenen Kategorien bewertet.

Bedienung

Ausgeliefert wird mit Android 4.0, und dabei soll es laut HTC auch bleiben. Ein Upgrade auf 4.1 (Jelly Bean) sei wohl für Devices mit 512 MB nicht geplant. Nichtsdestotrotz findet man die für HTC (aufgrund von Sense 4.0) gewohnte farbenfrohe Oberfläche wieder. Das Display ist ausreichend hell und aufgeräumt. Das wischen durch die Homescreens ist zwar ruckelfrei, ganz so flüssig wie bei anderen Vergleichsgeräten fühlt es sich aber dann doch nicht an. Das ist wohl hauptsächlich durch die schwache Rechenpower zu erklären. Auch das Öffnen von Apps ist nur mit Zeitverzögerung zu bewerkstelligen.  Zum “Unlocken” des Gerätes kann man wie bei anderen Geräten des taiwanesischen Herstellers, einen halben Ring nach oben ziehen – schnell und unkompliziert.

Kurzum, in dieser Kategorie schneidet das Desire C wahrlich nicht als bestes ab, die Stärken liegen woanders.

Kamera

Die 5 Megapixel  Kamera schießt ganz ordentliche Bilder, allerdings nur bei guten Lichtverhältnissen. Ein Blitz fehlt ebenso wie der Zoom, nur ein digitaler lässt sich über das Menü einstellen. Die Kamera taugt also für etwas bessere Schnappschüsse, aber Hobbyfotografen sollten sowieso nicht auf Handykameras als Aufnahmemittel zurückgreifen. Die Videofunktion ist aufgrund der niedrigen Auflösung von 640 x 480 Pixel leider nicht wirklich zu gebrauchen. Für Urlaubfotos- und Aufnahmen daher: Kompaktkamera nicht vergessen ;)

Performance

An der Perfomance hapert es leider beim Desire C. Wie vorhin schon angedeutet hat das Modell die schwächste Rechenpower der vorgestellten Budgetsmartphones. Das Öffnen von Apps dauer zu lange, das surfen im Internet ist langsam und nicht ruckelfrei, nur das Wischen ist einigermaßen flüssig. Behaltet also immer den Taskmanager im Auge und beendet Apps die im Hintergrund laufen, die ihr aber nicht benötigt. Das spart wertvolle Ressourcen, was vor allem bei der geringen Power Gold wert ist. Das Vergleichssmartphone von Huawei hat mit 1 GhZ etwas mehr Leistung im Gepäck.

Akku

Nun aber zu den Stärken. Der Akku sticht hier als klarer Vorteil heraus. “Chip” spricht von 8 h Laufzeit bei Dauersurfen und hellem Display. Das ist ein wahrlich nicht zu verachtender Wert und sollte für Freunde der langen Akkulaufzeit ein schlagendes Argument liefern, das Desire C mit in die engere Auswahl zu nehmen. In diesem Zusammenhang lässte sich auch ein Vorteil aus einem Nachteil ziehen: Durch die geringere Leistung des Prozessors kann man gleichzeitig auch keine High-End Spiele auf dem Handy spielen, was wiederum der Akkulebenszeit zugute kommt.

Sprachqualität

An der Sprachqualität gibt es nichts zu bemängeln. Ich konnte keine negativen Stimmen zu dieser Testkategorie finden. Techradar spricht von einer “super akzeptablen” Sprachqualität. Chip von “klarem” und “angenehmem” Klang. PC Go hebt das Modell lobend bei Telefonaten hervor. Man kann sagen, dass das HTC die Kernkompetenzen eines Handys absolut beherrscht.

Konnektivität

WiFi b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS, hier ist der Standard dabei. NFC wird nicht unterstützt. Beim Aufbau von Internet Seiten mit WiFi werden definitiv keine Spitzenwerte erreicht.

Fazit

Das Desire C beherrscht die Basics. Akkulaufzeit und Sprachqualität wissen zu überzeugen. Das Budgetsmartphone ist deshalb etwas für Einsteiger. Ebenso für User, die keinen Wert auf die neusten Games oder  Spielereien legen. Performance- und Kameratechnisch gibt es nämlich weitaus bessere im Feld. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt hier aber absolut, was auch durch zahlreiche Kundenrezensionen bestätigt wird.

 

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